Freitag, 5. März 2010

I wanna go surfing with the Drums

The Drums

Als ich Let's Go Surfing von the Drums zum ersten Mal gehört habe, war ich schon ein wenig enttäuscht. Das sollte also der neuste Hype aus New York sein? Eine Band die sich anhört als würden The Beach Boys Young Folks von Peter, Björn and John covern?! Beim zweiten Mal hören hatte ich dann auch schon einen Ohrwurm: "oh momma I wanna go surfing, oh momma I don't care about nothing!" Doch mal wieder alles richtig gemacht!

Donnerstag, 4. März 2010

Mumford & Sons bring back the Folk

Mumford & Sons

Es ist mittlerweile sicherlich schon 15 Jahre her, dass ich mich für Bands wie The Levellers, Nyah Fearties, etc begeistern konnte. Dann war ich ziemlich lange folk-free und habe wenn überhaupt lieber Country gehört, ja bis plötzlich Mumford & Sons mit ihrem Hit Little Lion Man um die Ecke kamen. Plötzlich habe ich wieder das Bedürfnis den Beat mitzustampfen und in die Hände zu klatschen, was mir eigentlich nicht ganz geheuer ist. Aber Mumford & Sons machen einfach nur Spaß zu hören und sind live sicherlich eine Wucht.

Montag, 22. Februar 2010

Geht es noch trauriger als Midlake?

Midlake

Melancholie hat einen neuen Namen. Man muss sich nur einmal Midlakes Act of Man anhören und sofort ist man der tieftraurigen Schönheit dieses Songs verfallen. Das neue Album The Courage of Others kann noch mit einer ganzen Reihe dieser akustischen Perlen überzeugen und lässt den Folk der 70er mit dem Emo der 90er verschmelzen. Bei diesem Vergleich hoffe ich nun doch auf ein paar heftige Reaktionen : )

Das tolle düstere Video eines You Tube-Users zu Acts of Man enthält Szenen aus dem Hollywood Debüt Sunrise – A Song of Two Humans (1927) von  Friedrich Wilhelm Murnau, der als einer der bedeutendsten deutschen Filmregisseure der Stummfilmära gilt.


Klasse Band, die Ohrenzeugen zufolge auch live absolut begeistern kann.


Sonntag, 21. Februar 2010

Owl City keeps the earth moving

Owl City

Der Song Fireflies von Owl City ist noch so ein Ohrwurm, der sich in meine Gehörgänge festgesetzt hat. Der Suchtfaktor dieses Songs erhöht sich nach jedem Abspielen, was ihn in den US und UK sogar auf den ersten Platz der Charts geführt hat. Den Vergleich zu The Postal Service und Death Cab for Cutie muss sich Adam Young, der sich hinter Owl City verbirgt, aufgrund der musikalischen und stimmlichen Ähnlichkeit zu Ben Gibbards beide Bands wohl oder übel gefallen lassen müssen, aber das tut der Qualität keinen Abbruch.


Enjoy!

Freitag, 19. Februar 2010

Matt & Kim stripping at Times Square

Matt & Kim

Mit Lessons Learned haben Matt & Kim einen echten Ohrwurm geschaffen. Zunächst konnte ich dem Duo aus Brooklyn nicht allzu viel abgewinnen, aber ihrem minimalen Electropop kann man sich auf Dauer nicht entziehen.

Sehr unterhaltsam finde ich auch das Video zu Lessons Learned Sex & Crime in the City! Da bekomme ich gleich wieder Fernweh nach New York!


Für alle die sich nach dem Video Sorgen um Kim gemacht haben, keine Bange ich hab gehört, sie ist wohl auf!

Donnerstag, 4. Februar 2010

Well and Good with Zoinks!

Zoinks!

Eigentlich muss ich hier gar nichts mehr dazu schreiben, denn der Song spricht mir gerade aus der Seele! Kurios, wie wussten die Zoinks schon 1997, wie ich mich heute fühle? Tolle Band!

Montag, 1. Februar 2010

A new star is born

uke3453

Wenn das mal kein grandioser viraler Effekt ist, gerade mal 2 Monate online und schon knapp 13 Millionen Plays. Aber der fünfjährige japanische Junge mit seiner Ukulele ist einfach auch zu süss mit seinem I'm yours Cover von Jason Mraz. Auf seinem You Tube Channel gibt es auch noch weitere Videos und es ist wirklich sehr beeindruckend, wie gut der Knirps auf seiner Ukulele spielen kann. Ein richtiger Entertainer, der früher oder später die Showbühnen dieser Welt erobern wird.

Freitag, 29. Januar 2010

Finally: Starmarket

Starmarket

Dieser Blogpost ist eigentlich schon längst überfällig, immerhin gehören Starmarket zu meinen all-time favourites. Wie ich schon in meinem letzten Blogpost 5 Bands, die ich schon live gesehen habe, bevor diese tot waren berichtet habe, habe ich Starmarket zum ersten Mal 01.03.1997 in Backnang als Support für Texas is the Reason live gesehen. Ich war sofort hin und weg und kaufte mir nach dem Konzert die EP Calendar, welche ich dann monatelang gehört habe. Da ich von Starmarket nicht genug bekommen konnte, kaufte ich mir auch noch das Debütalbum Starmarket, sowie die folgenden Alben Sunday's Worst Enemy und Four Hours Light und liebte sie alle! Als dann 2003 das Album  Song of Songs erschien, hatte ich das unwahrscheinliche Glück ein Album einer meiner absoluten Lieblingsbands auf Vinyl zu veröffentlichen, bevor Starmarket dann 2005 mit Abandon Time schließlich komplett bei Strange Fruit andockten.

In der Zwischenzeit wurden dann auch noch das Debütalbum von Fredrik Brändströms zweiter Band The Crystal Committee, sowie Pontus Levahns Torpedo auf Strange Fruit veröffentlicht.


Leider legten Starmarket nach ihrer letzten Tour 2005 anschließend eine bis dato anhaltende Pause ein. Aber ich möchte die Hoffnung nicht aufgeben, dass irgendwann mal wieder ein neues Album von Starmarket erscheint, wenn Fredrik die Zeit und Muse dazufinden, eins zu schreiben und aufzunehmen...

Donnerstag, 28. Januar 2010

5 Bands, die ich schon live gesehen habe, bevor diese tot waren

In Bezug auf meine bereits im Oktober 2007 gestartete Reihe, damals unter dem Namen: 5 Bands, die ich gerne live sehen würde, bevor ich sterbe! geht es nun endlich weiter mit 5 Bands, die ich zum Glück bereits live gesehen habe, bevor diese sich aufgelöst haben und eine Reunion mehr als unwahrscheinlich ist.

Refused
Mit Refused geht es mir häufig ähnlich, wie als ich damals meinen älteren Cousin Daune bewundert habe, dass er Shows von Gorilla Biscuits, Youth of Today und Spermbirds in kleinen Jugendhäusern  gesehen hatte. Wenn ich jüngere Hardcore Kids treffe und die dann meinen: "Was du hast Refused tatsächlich schon mal live gesehen?" Und dann sage:" Yo, einmal vor als Support von Snapcase und einmal als Headliner."- "Was, du hast Snapcase auch schon mal live gesehen??" Ich komme mir dann zwar immer etwas alt vor, aber wenn ich mich an diese Shows erinnere, dann fühle ich mich auf einen Schlag wieder jung. Das Gefühl von damals ist sofort wieder da und mir wird klar, wie viel es mir auch heute immer noch bedeutet, damals Teil dieser Hardcore Szene gewesen zu sein.



At the Drive-In
Als ich At the Drive-In zum ersten Mal gesehen hatte, kannte ich die Band noch gar nicht. Es war als Hardcore Show angekündigt und das reichte damals schon aus, das Interesse unserer kleinen Crew zu wecken. Bei der Show waren vielleicht 50 Leute, aber die werden diesen Abend sicherlich nie mehr vergessen. Zunächst einmal die zwei Afrofrisuren von Cedric Bixler-Zavala und Omar Rodriguez, die für die Hardcore Szene eher untypisch waren und dann noch die wilde Bühnenperformance mit wilden Mikrogeschleuder, Sprünge vom und ins Schlagzeug, Sich-zu-Boden-Schleudern und und und. Die Alben In/Casino/Out und Relationship of Command, sowie die EP Vaya sind zeitlose Post Hardcore Klassiker, die auch noch nach über 10 Jahren eine unglaubliche Energie freisetzen. Leider lösten sich At the Drive-In, wie so viele Bands aus dieser Zeit viel zu schnell auf und die Nachfolgebands Mars Volta und Sparta waren für mich einfach nicht mehr dasselbe...



With Love
Ok, noch eine Hardcore Band. Aber diese Band ist und bleibt nunmal etwas ganz Besonderes für mich, schließlich habe ich mit With Love meine erste Show damals im Maikäferhäusle in Geislingen organisiert und  bin mit ihnen durch Deutschland und Tschechien getourt. Jede Show war absolut einzigartig und wieder einmal mit Worten nicht zu beschreiben. Außerdem waren sie damals der Grundstein Strange Fruit, das damals nur als Distro und Konzertveranstalter fungierte, zum Label auszubauen. Die erste Veröffentlichung sollte eine Split 7" von With Love und Bobby Peru werden, allerdings haben es Nico, Andrea, Paolo und Balu leider nicht geschafft gehabt die Songs aufzunehmen, so dass es eben "nur" eine Bobby Peru 7" wurde.




...but alive
Als ich von meinem Cousin Daune die ersten zwei Scheiben von ...but alive in die Hand gedrückt bekommen habe, war ich mir nicht sicher, ob mir die Band gefallen würde. D-Punk war für mich irgendwie nie sonderlich positiv besetzt und Bands, wie Slime, Vorkriegsjugend und wie sie alle hiessen waren nie sonderlich mein Fall. Aber ...but alive konnten mich dann doch sofort begeistern. Leider war nach vier Platten dann Schluß mit ...but alive. Schon die letzte Platte Hallo Endorphin zeigte eine deutliche musikalische Veränderung, die dann zur Gründung von Kettcar führte, welche mit ihrem Debütalbum Du und wieviel von deinen Freunden genau diese Entwicklung weitergeführt haben, in Richtung Pop. Da es heute unwahrscheinlich erscheint, dass Marcus Wiebusch noch einmal die Songs seiner Punkband spielen wird, bin ich froh, die Möglichkeit gehabt zu haben, ...but alive gesehen zu haben.




Texas is the Reason
Gestern habe ich mir die neue Scheibe von Solea gekauft, die neue Band des Texas is the Reason Sängers Garrett Klahn. Dabei habe ich mich wieder daran erinnert, wie großartig seine alte Band war. Mit nur einem Album und einer EP haben Texas is the Reason bis heute Spuren hinterlassen und gelten als einflußreichste Band, für das was damals als Emo bezeichnet wurde. Auf ihrem vorletzten Konzert, bevor sie sich aufgelöst haben, spielten sie mit Queerfish und Starmarket, die ja dann ebenfalls zu einer sehr bedeutsamen Band für mich wurden. Oh yeah, those were the days...




Watch out für 5 Bands, die ich schon live gesehen habe, obwohl sie sich schon aufgelöst hatten (Yeah, Reuniontour!)