Mittwoch, 20. Juni 2012

José González - Heartbeats

José González

Ok, es ist vielleicht nicht sonderlich originell ausgerecht José González im Singer/Songwriter Monat Juni auf strange is the new fruit vorzustellen und dann auch noch mit diesem Song, den vermutlich wirklich jeder kennen wird, aber schön ist seine Coverversion von The Knifes Heartbeats halt trotzdem (immer noch).


Mit seinem Debütalbum Veneer eroberte er 2003 zunächst sein Heimatland Schweden und mit etwas Verzug wurde es Dank Airplay im Radio sowie TV-Serien und der Sony-Werbung sogar ein internationaler Erfolg!

Seine Hardcore und Emo Sozialistation kann man zwar nicht unbedingt heraus hören, aber die Kenntnis darüber, dass er in Back Against the Wall, Renascence und Only if You Call Me Jonathan gespielt hat, macht ihn gleich nochmal sympathischer!

Montag, 18. Juni 2012

Kristofer Åström - All Lovers Hell

Kristofer Åström

Arbeits-,  Urlaubs- und EM-bedingt habe ich meinen Blog im Monat Juni bisher leider sträflich vernachlässigt, aber ich gelobe Besserung! Auf mehrfachen Wunsch wird das Motto "Ein Monat - ein Genre" mit Singer/Songwriter fortgesetzt, beginnend mit einem meiner Lieblings-Singer/Songwriter: Kristofer Åström!

Kristofer Åström ist (war?) Gitarrist und Sänger der Posthardcore Legende Fireside, veröffentlichte jedoch auch schon zur der noch aktiven Zeit von Fireside regelmäßig Soloalben oder mit der Begleitband Hidden Truck.

Einer meiner absoluten Lieblingssongs von ihm stammt vom zweiten Album Northern Blues von 2001. Zu dieser Zeit habe ich ihn auch diverse Male live spielen sehen, u.a. in München mit Hidden Truck und und in Köln alleine. In Köln waren damals auch Fredrik Holmgren und José Saxlund von Startracks am Start und wir haben mit strange fruit gleich noch den Merchstand von Kristofer Åström mitübernommen.


Leider habe ich Kristofer Åström irgendwann aus den Auge verloren. Es wird Zeit, dass ich wieder regelmäßig seine Platte hören, wobei ich das mit Fireside auf der andere Seite ja sowieso ständig mache...

Donnerstag, 31. Mai 2012

Minor Threat - Out of step with the world

Minor Threat

Ok, auch das Schönste muss ein Mal ein Ende haben. Nach sovielen Posts, wie noch nie auf strange is the new fruit in einem Monat, kommt heute das große Finale des Hardcore-Monats Mai mit Minor Threat. Natürlich hätte ich noch dutzende Posts über Hardcorebands schreiben können, aber irgendwann ist auch mal gut. Immerhin hatte ich es mir ja bereits verkniffen, über Bands zu schreiben, die ich bereits schon mal gefeatured hatte, wie z.B. Abhinanda, Converge, Snapcase, Strife, Sick of it all, Fugazi, Quicksand, Lifetime, Youth of Today und und und

Während ich diesen Post schreibe, läuft gerade passenderweise die Doku EDGE - perspectives on drug free culture, in der Ian Mackaye eben erklärt hat, dass er mit dem Song Straight Edge nie eine Direktive vorgeben wollte, sondern lediglich sein Leben beschrieben hat, das er 1980 als 18-jähriger Junge in Washington D.C. lebte und zu dem mit Dischord Records auch D.I.Y. zählte.



Ein weiterer Song war Out of step, in der Ian diese Zeilen sang:  
"(I) don't smoke, (I) don't drink, (I) don't fuck, at least I can fucking think." 

Diese Zeile sorgt auch 31 Jahren, nachdem der Song geschrieben wurde, immer noch für Missverständnisse und Diskussionen, haha

Ich lebe nun schon 14 Jahre lang Straight Edge, ohne je daraus einen Lifestyle oder eine Lebensphilosophie gemacht zu haben, es ist einfach nur wie ich lebe und freu mich auf all die Jahre, die noch vor mir liegen!


Montag, 21. Mai 2012

X-ACTO - Lisboa Straight Edge

X-ACTO

X-ACTO waren eine Vegan Straight Edge Hardcoreband aus Lissabon, die überwiegend auf dem dort lokalen Ataque Sonoro Label veröffentlicht haben. Mit einer Benefits-Split-CD mit Ignite wurden sie auch über ihre Landesgrenzen hinaus bekannt, auch wenn sie meines Wissens nach leider nie in Deutschland getourt sind. Ähnlich wie Chokehold, waren X-ACTO nicht so prollig, wie andere Vegan Straight Edge Bands, ihre Texte waren zwar explizit, aber längst nicht so militant, wie bei Earth Crisis oder Raid. 



"And I hope you'll understand someday this restless spirit running free in our veins, 'cause when are together we own the sky!"

Sonntag, 20. Mai 2012

As Friends Rust - Home is Where the Heart Aches

As Friends Rust

Mit As Friends Rust verbinden ich ebenfalls sehr viele schöne Erinnerungen, sei es an die großartige Show 1999 im Hammerschlag in Schorndorf oder die kürzeste Show aller Zeiten 2000 auf dem Ieper Fest in Belgien, wo die Band nach nur zwei Songs aufgrund massiven Polizeieinsatzes ihr Set abbrechen musste. Mit Fire on 8th and 3rd gaben sie noch ihre zehnsekündige Hardcorehymne zum besten und das komplette Festivival drehte nochmals komplett durch und schrei: " Know what you fucking get? Molotov cocktail, that's what you fucking get!"

Zum Glück gab es anschließend keine Ausschreitungen, die diesen magischen Moment ruiniert hätten, denn in diesem Moment hatte ich am ganzen Körper eine Gänsehaute und hätte nirgends sonst auf der Welt sein wollen! 


Allerdings verbinde ich mit As Friends Rust auch eine besonders unschöne Erinnerung, als die Band 2002 auf dem Defiance Fest in Köln gespielt hatte, ohne ihren Sänger Damien Moyal! Mit irgend so einem Typen am Mirko, was die Band, wie eine Coverband ihrer selbst klingen ließ und ich nach wenigen Songs enttäuscht die Live Music Hall verlassen habe. 



Anyway, count me in before you kick me out!

Mittwoch, 16. Mai 2012

Plastic Pride in Daredevil I Lost

Plastic Pride

Als Plastic Pride 1997 ihre Debüt EP Daredevil I Lost auf Desperate Fight Records, dem legendären Straight Edge Label aus Umeå veröffentlicht haben, sprach damals noch niemand von Metalcore, wie heutzutage vermutlich deren Musik beschrieben werden würde.


Auch bei Plastic Pride wurde sehr schnell deutlich, dass das musikalische Korsett von Hardcore viel zu einschränkend ist, so dass Jan Jämte später die Progessive Metalband Khoma gründete und Thomas Hedlund die Post Metalband Cult of Luna.

Dienstag, 15. Mai 2012

Standstill - Memories Collector

Standstill

Standstill waren (oder sind?) eine Band aus Barcelona, der die musikalischen Grenzen von Hardcore von Anfang an zu eng waren und diese immer wieder gesprengt haben. Nach der EP The Tide folgte das legendäre Debütalbum The Ionic Spell auf Bcore! Schon mit dem Nachfolger Memories Collector erweiterten sie ihr Klangspektrum um allerhand Hardcore untypischer Instrumente.



Auch der Kurzfilm Memories Collector, der während ihrer Europatour entstand ist absolut untypisch für eine Hardcoreband und läßt nur anhand der Livebilder einer ihrer Shows die Intensität und Energie erahnen, die Standstill auf der Bühne entfesselten. Das selbstbetitelte Album 2004 wurde dann vollständig auf katalanisch eingesungen und auch die Musik hatte sich eher hin zum Alternative Rock entwickelt, wo Standstill mich dann irgendwann verloren haben. Aber ich werde die Erinnerungen an die Shows damals für immer in Ehren halten.

Montag, 14. Mai 2012

The Cable Car Theory - Nakama

The Cable Car Theory

The Cable Car Theory waren immer eine ganz besondere Band für mich und werden es vermutlich auch immer bleiben. Ihre Musik, ihre Texte  und die alle die Emotionen ihrer Liveshows haben sie für mich unsterblich gemacht, auch wenn sich die Band schon lange aufgelöst hat und mitterweile vermutlich nur noch wenigen bekannt sein wird. Die auf Discogs gelisteten Veröffentlichungen stehen allesamt in meiner Sammlung und leider beschränkte sich ihre bisher einmalige Reunion auf eine Show in ihrer Heimat Staten Island, New York!


Irgendwie vermisse ich the Cable Car Theory!

Samstag, 12. Mai 2012

Inside Out - No Spiritual Surrender

Inside Out

Bevor Zack de la Rocha mit Rage Against the Machine und deren Debütalbum 1991 die Welt eroberte, veröffentlichte er mit seiner Hardcore Band Inside Out nur ein Jahr zuvor die EP No Spiritual Surrender. Mit nur 6 Songs (ürsprünglich beinhaltete die Original 7" lediglich 4 Songs) erlangten Inside Out absoluten Kultstatus, auch wenn der Erfolg natürlich nicht mit dem von Rage Against The Machine zu vergleichen ist.



Zack sez: "I channeled all my anger out through that band!"