Samstag, 11. Dezember 2010

William Fitzsimmons remixed by Mikroboy

William Fitzsimmons

Lesern von strange is the new fruit kennen natürlich William Fitzsimmons und Mikroboy bereits aus zahlreichen Blogposts bekannt und es ist kein Geheimnis, dass ich beide Künstler sehr schätze. Umso mehr hat es mich gefreut, als mir meine Frau Bilhan aus New York die neuste Veröffentlichung von William Fitzsimmons mit gebracht hatte. Derivatives enthält alternative Aufnahmen und Remixe von bereits bekannten Songs von Willliam Fitzsimmons sowie eine tolle Coverversion von I Kissed A Girl. Der Remix von If You Would Come Back Home stammt von Mirkoboy und es ist beeindruckend, wie man dem Song die Handschrift von beiden Künstlern anhören kann!


Great stuff!

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Forever & Ever Amen

The Drums

Im März habe ich bereits zum ersten Mal über The Drums berichten, nachdem ich deren Ohrwurm Let's Go Surfing nicht mehr aus dem Kopf bekommen habe. Allerdings ging mir der ganze Hype um die Band, mit überteuerten Konzerten einer Newcomerband in zu großen Hallen, eher auf die Nerven...

Mittlerweile haben The Drums mit Forever & Ever Amen einen weiteren Hit am Bord und es fällt mir schwer, mich der Band weiterhin zu entziehen. "And it's forever, baby, it's forever!"


Mal sehen, ob diese Liebe tatsächlich den Winter überlebt!

Sonntag, 21. November 2010

Sleigh Bells - Run The Heart

Sleigh Bells

Als ich Sleigh Bells zum ersten Mal gehört habe, nachdem die Band überall megamässig gehypt wurde, dachte ich mir nur, das kann nicht deren Ernst sein!?! Zwar war ich über diverse Reviews vorgewarnt, dass sich Sleigh Bells, wie zum Beispiel im Sallys beschreiben, anhören würden, als "würde man Britney Spears mit dem Elektroschocker bearbeiten, die Beastie Boys in der falschen Geschwindigkeit abspielen, My Bloody Valentine falsch verstehen und Van Halen in den Shredder werfen - und das alles gleichzeitig!", aber ich konnte ja nicht ahnen, was wirklich dabei herauskommt...

Es ist echt der Wahnsinn, was Alexis Krauss und Derek Miller (Ex-Poison the Well) mit ihrem Debütalbum Treats abliefern. Unglaublich, dass ein Bastard aus Riffs, Bass und Lärm, so poppig sein kann. Natürlich liegt das in erster Linie an dem Gesang von Alexis, die zuvor in der Teeny Popband Ruby Blue gesungen hat. Es braucht zwar ein paar Durchläufe, bis man zum poppigen Kern der Songs durchgedrungen ist,allerdings wird man im Anschluß über aller Maßen dafür belohnt.


Auf dem dem Label von Mathangi „Maya“ Arulpragasam, besser bekannt unter dem Namen M.I.A., sind Sleigh Bells auf alle Fälle bestens aufgehoben. Treats wird am Ende des Jahres sicherlich ich unzähligen Best of 2010 - Listen auftauchen, WORD!

Freitag, 12. November 2010

Scars on Broadway vs. System of a Down

Scars on Broadway

Vor zwei Jahren war ich mit Billy im White Trash, um eine Show von Jetset zu sehen, die ich damals im Bandpool betreut habe. Das Set bestand aus drei Teilen à 30 Minuten mit eben so lange Pausen dazwischen.Vor dem letzten Set von Jetset betraten plötzlich drei bärtige Typen die Bühnen, schnappten sich die Instrumente und rockten das White Trash in Grund und Boden! Ich hatte keine Ahnung, wer diese Typen waren, aber es war der absolute Hammer! Später habe ich dann erfahren, dass dies Scars on Broadway waren, die am Abend zuvor bereits das Huxleys ausverkauft hatten.


Daron Malakian und John Dolmayan sind eigentlich besser bekannt durch ihre andere Band: System of a Down!


Das war auf alle Fälle ein ganz besonderer Abend....

Donnerstag, 11. November 2010

The big 4 - happy birthday to me

The Big 4

Genau heute vor vier Jahren saß ich in Hultsfred in meiner Küche und dachte mir, dass es doch ganz cool wäre, Freunden neue Musik vorzustellen. strange is the new fruit war geboren. Nachdem ich die letzten Jahre den Geburtstag immer wieder vergessen hatte, dachte ich mir, wenn ich schon einmal dran denke, dann kann ich den 4. Geburtstag gleich auch mit The Big 4 feiern.



Das Video hat zwar nur eine mäßige Qualität, aber die Musikindustrie möchte es ja lieber so - shit's for sale...

Sonntag, 31. Oktober 2010

Walter Schreifels is going to Rival Schools again

Rival Schools

Ich hätte mich natürlich noch mehr gefreut, wenn Walter Schreifels mit Quicksand auf Reuniontour gegangen wäre, aber natürlich freue ich mich auch sehr auf Rival Schools. 10 Jahre nach dem überragenden Debütalbum United By Fate folgt 2011 sogar ein neues Album names Pedals. Im Vorfeld gibt es bereits die Single Shot After Shot zu hören, die bereits sehr vielversprechend klingt.


Natürlich möchte ich Euch den Überhit Used For Glue nicht vorenthalten, großartiger Song!


Die Hoffnung auf eine Quicksand Reunion möchte ich dennoch nicht aufgeben....

The Yum Yums - Be With Me

The Yum Yums

The Genuine Fakes haben mich wieder voll mit PopPunk angefixt und  heute habe ich mich von  Basement Brats zu  The Vikings bis zu meinen Lieblingen The Yum Yums durchgehört. Kurioserweise stammen die genannten Bands allesamt aus Norwegen. Irgendetwas scheint im Land am Polarkreis mächtig zu polarisieren, denn die zwei populärsten Musikstile aus Norwegen, Black Metal und PowerPop, könnten unterschiedlicher nicht sein.


Das Debütalbum Sweet as Candy besteht  nur auf Hits, Hits, Hits, echt der Wahnsinn!

Montag, 25. Oktober 2010

The striped album by The Genuine Fakes

The Genuine Fakes

Ich habe The Genuine Fakes bereits 2006 in Hultsfred beim Rookiefestival kennengelernt, wo ich sie für das Svenskt Rock Arkiv interviewt habe. Vier Jahre später erscheint nach ihrer ersten EP nun endlich das langerwartete Debütalbum, der Stockholmer PowerPop Formation, die mittlerweile zu viert sind: Joey Fake, Morty Fake, Johnny Fake und Tommy Fake. Das Warten auf das "striped album" hat sich auf alle Fälle gelohnt. Man stelle sich vor The Yum Yums nehmen mit The Stereo ein Album auf und widmen es den schwedischen Legenden Popsicle. An The Genuine Fakes wird niemand vorbei kommen, der nur annährend auf PowerPop oder PopPunk steht!


Seit ich das Album habe, läuft es bei mir rauf und runter, absolut großartig! Ab 1. Dezember ist The striped album weltweit erhältlich, sagt nicht ihr hätten von nichts gewusst!

Montag, 18. Oktober 2010

Somewhere over the rainbow with Israel Kamakawiwoʻole

Israel Kamakawiwoʻole

Bei den Songs von Scrubs bin ich auf einen ganz besonderen Song gestossen, vielmehr auf eine ganz besondere Coverversion eines Songs. Leider wird in Deutschland Somewhere over the rainbow, der ursprünglich 1939 (!) für die Verfilmung Der Zauberer von Oz geschrieben wurde, fast ausschließlich mit Marusha in Verbindung gebracht. Israel Kamakawiwoʻole war ein ziemlich übergewichtiger Sänger aus Hawaii, dessen Ukulele bei der Masse Mensch winzig klein wirkte. Mit nur 38 Jahren starb er 1997 an den Folgen seines extremen Übergewichts. Aber zum Glück bleibt wenigstens sein gefühlvolles Medley aus Somewhere over the rainbow und Wonderful world der Nachwelt erhalten.



Unglaublich, dass der Song 17 (!) Jahren nach seiner Veröffentlichung nun plötzlich in Deutschland auf Platz 1 in den Charts ist...