Sonntag, 15. April 2012

Volbeat - Who They Are

Volbeat

Der Sound von Volbeat wird gerne mal als Elvis-Metal beschrieben, denn wie keine andere Band verknüpfen sie Rock'n'Roll mit Metal und vor allem der Gesangstil von Michael Schøn Poulsen unterscheidet sich deutlich von anderen Metalshoutern. Ok, bei Who They Are kann man einen weiteren Einfluss auf die Band aus Dänemark deutlich heraushören, denn ich fühle mich total an Metallica erinnert. Als ich Volbeat 2008 in Huxleys Neue Welt gesehen habe waren dort auch neben klassischen Kuttenträger auch mindestens genau so viele Greaser vertreten, wie man sie sonst in dieser Anzahl eigentlich nur bei Social Distortion antrifft.


Mittlerweile sind Volbeat im Mainstream angekommen und haben letztes Jahr problemlos die Arena ausverkauft! Bangen bis dir die Pomade aus den Haaren fliegt!

Samstag, 14. April 2012

Fear My Thoughts - Reign

Fear My Thoughts

Fear My Thoughts sind nur ein Beispiel für eine Vielzahl von Bands, die ihre ersten Schritte in der Hardcore Szene gemacht haben und sich dann im Laufe ihrer Karriere immer mehr dem Metal zugewandt haben. Auch optisch hat sich die Band über die Jahre hin von kurzhaarigen Hardcore Kids zu langhaarigen Metal Dudes verwandelt. Der Song Reign ist vom 2004er Album The Great Collapse, echt lustig, dass der damals anscheinend sogar auf Viva lief!


R.I.P.

Freitag, 13. April 2012

Manowar - Kings of Metal

Manowar

Eigentlich politisch nicht korrekt und auch sonst vermutlich die beknackteste aller Metalspielarten: True Metal! Aber auch wenn Manowar die Wimps and Losers auffordern die Halle zu verlassen, so bleiben wir doch noch ein bisschen und erfreuen uns an den Metal-Hymen, wie Kings of Metal, Metal Warriors, Fighting the World und dem schnuckeligen Carry On. Allerdings haben Manowar auch Nummern wie das sexistische Pleasure Slave oder Sting of the Bumblebee, wo sie gern zeigen wollen, was für tolle Musiker sie doch sind und einfach nur nerven oder noch schlimmer das 28 Minuten und 38 Sekunden lange Stück Achilles, Agony and Ecstasy in Eight Parts - beim Anhören 100% Agony!


Aber was will man sagen zu Textzeilen, wie "other bands play - Manowar kill!", das ist dann einfach höchst amüsant und kultig, wie ein Chuck Norris Witz!

Donnerstag, 12. April 2012

Acrassicauda - Garden of Stones

Acrassicauda

Ok, let's do this, der April ist Metal-Monat auf strange is the new fruit. Ich habe nun ja schon häufiger über Metalbands geschrieben, meist Helden aus meiner frühen Jugend, wie Judas Priest, Def Leppard, Mötley Crüe, aber auch neuere Bands, wie Carontte und The Eyes. Ich werde auch dieses Mal versuchen eine Mischung aus beidem hinzubekommen. Den Beginn machen Acrassicauda, die einigen vielleicht aus der Metal-Doku Heavy Metal in Baghdad bekannt sein dürften. Der Film war eigentlich viel mehr eine Polit-Doku, wo gezeigt wurde wie ein Land mit einem faschistischen Regime seine eigene Bevölkerung unterdrückt. Mittlerweile leben alle Bandmitglieder von Acrassicauda als politische Flüchtlinge in den USA und haben 2010 mit Alex Skolnick von Testament die EP Only the Dead See the End of the War aufgenommen.


Metal kennt keine Grenzen, keine Hautfarbe, keine Religion! Up the Metalheads worldwide!

Freitag, 30. März 2012

Jawbreaker - Jinx Removing

Jawbreaker

Ok, einer geht noch. Jawbreaker gelten als die Urväter des EmoPunk und haben in ihrer 10-jährigen Schaffenszeit von 1986 - 1996 insgesamt vier legendäre Alben veröffentlicht. Herausragende Persönlichkeit war dabei Sänger und Gitarrist Blake Schwarzenbach, der nach der Auflösung von Jawbreaker mit Jets to Brazil gleich eine weitere legendäre Emoband gegründet hatte!


"I love you more than I ever loved anyone before, or anyone to come. Someone said your name. I thought of you alone. I was just the same twenty blocks away..."

Donnerstag, 29. März 2012

Jejune - One Transmission

Jejune

Passend zum letzten Post nun der letzte Beitrag zum Emo-März mit Jejune! Passend deshalb, da ich 1999 Jejune zusammen mit Kill Holiday sowie Bobby Peru und Transmission Stereo auf Tour erlebt habe und die Show zu einem meiner alltime-favourite Konzerten zählt! Mit This Afternoons Malady haben Jejune 1998 ein wahres Meisterwerk abgeliefert und ich werde richtig wehmutig, wenn sich die Scheibe heute auf meinem Plattenspieler dreht!


"... Her new wings have flown away, her heart has been destroyed..." How emo is that!?

Mittwoch, 28. März 2012

Kill Holiday - Keepsake / Meant To Let You Down

Kill Holiday

Echt schade, wie wenig Emobands auf Youtube zu finden sind. Nichts von Red Letter Day, nicht meinen Lieblingssong von The Chase Theory und nur mäßige Liveaufnahmen von Elliott. Nicht mal einen Wikipedia-Eintrag gibt es zu den beiden erstgenannten Bands!

Daher kommen im Emo März nochmals Kill Holiday zum Zuge, über die ich ja bereits vor einem Jahr schon mal berichtet habe. Und da nächsten Monat die Reunionshow von Unbroken ansteht, auf die ich mich schon riesig freue, passt das ja ganz gut. Mit Keepsake haben Kill Holiday 1995 einen unglaublich intensiven Song veröffentlicht, der leider nur auf der CDEP enthalten war und nicht auf der 7".


Mit Meant To Let You Down entwickelte sich 1997 der Sound schon weg vom Posthardcore a la Quicksand zum Smithesken Sound, der 1999 in Somewhere Between the Wrong is Right seine Vollendung fand!


Für mich einfach die großartigste Musik und nicht ohne Grund nannte mich Emil mal einen Sucker for 90es Emo!

Samstag, 24. März 2012

Friends Unseen - Drowning Act

Friends Unseen

Nachdem ich diesen Monat ja bereits schon ein paar alte Emo-Bands präsentiert habe, dachte ich mir grabe ich mal noch etwas tiefer in meiner Plattensammlung und bin dann wieder auf Friends Unseen gestossen, die 1998 ihre einzige 7" auf Subjugation Records veröffentlicht haben. Es ist wirklich sehr schade, dass diese tolle schwedische Band aus Umeå, nie mehr veröffentlicht hat als diese zwei Songs: The Usual Dilemma und Drowning Act.


Es gab damals noch mehr tolle Bands aus Schweden, wie z.B. The John Doe Band von Emil Björkander oder Unison, aber leider habe ich dazu nichts im Netz finden können, um euch zu präsentieren.

Mittwoch, 21. März 2012

Last Days Of April- Days I Recall Being Wonderful

Last Days Of April

Irgendwie scheine ich mir diesen Monat unbewusst zum Ziel gesetzt zu habe, alte Emo-Bands aus meiner Vergangenheit wieder ins Gedächtnis zu rufen. Angefangen mit The Juliana Theory, dann Godspeed, Christie Front Drive und nun eben Last Days of April. Mit Angel Youth hatten Last Days of April 2000 genau meinen Geschmack getroffen und das Album drehte sich pausenlos auf meinem Plattenspieler.


Der Songtitel passt dann 12 Jahre später auch ganz gut: Days I Recall Being Wonderful, zumindest in meiner Erinnerung waren die Zeit damals wundervoll...