The Unfinished Sympathy
Meine Lobeshymnen über The Unfinished Sympathy habe ich ja bereits an anderen Stelle auf diesem Blog kund getan. Aber das neue Album Avida Dollars und die anstehende Deutschlandtour als Support von Itchy Poopzkid bieten Anlass diese großartige Band wieder ins Gedächtnis zu rufen. Es gab zwar personelle Wechsel, da Oriol sich als Vater nun mehr seiner Familie widmen wollte und Xavi lieber eigene Wege gehen wollte, aber Eric und Pablo halten die Maschine ordentlich am Laufen! Im Gegensatz zu We Push You Pull sind die Songs zwar wieder etwas härter und rockiger geworden, jedoch im Vergleich zu den ersten drei Alben immer noch eindeutig poppiger. Aber all die großen Momente, die tollen Harmonien, die unwiderstehlichen Melodien, die The Unfinised Sympathy Songs zu kleinen Hymnen werden lassen, sind auch auf Avida Dollars zahlreich vertreten und es ist und bleibt eine Schande, dass die Band ihr Nischendasein fristen und nicht schon längst die Stadien dieser Welt füllt. Ok, ihr wisst ja ich bin Fan!
Geht also unbedingt zu den Shows, auch wenn ihr Euch zwischen dem Teenie Publikum von Ichty Poopzkid vermutlich deplaziert fühlen werdet, feiert die Band und freut euch diese großartige Band live erleben zu dürfen.
Anbei noch das tolle neue Video zu Homedrunk vom aktuellem Album.
Viel Spaß!
Mittwoch, 18. November 2009
Freitag, 6. November 2009
Everybody loves Ingrid Michaelson
Ingrid Michaelson
Das neue Album Everybody von Ingrid Michaelson steht schon in den Läden und es ist wieder grossartig geworden. Die Songs klingen etwas mehr nach Pop, anstelle von Singer Songwriter, und die Arragements, sowie die Band hinter Ingrid Michaelson, steht mehr im Mittelpunkt. Die Texte sind klasse wie eh und je und aufgrund des hohen Ohrwurmfaktors können Songs, wie Everybody oder Moutain and the Sea sofort von jedem mitgesungen werden.
Die Clubs werden von Tour zu Tour größer und ich vermute, dass sie diesmal auch ihre Band mitbringen wird, wenn sie am 18.November im ColumbiaClub auftreten wird. Die Vorfreude ist groß, aber auch die Bedenken, dass der Charme und die Stimmung der kleineren Konzerte verloren gehen könnte. Vermutlich ist dies jedoch unberechtigt, da Ingrid Michaelson auch das Olympiastation ausverkaufen könnte und immer noch für Intimität und Unterhaltung sorgen würde.
Wie witzig Ingrid Michaelson sein kann, stellt sie nicht nur live unter Beweis, sondern es ist auch eine wahre Freude ihr auf Twitter zu folgen!
Das neue Album Everybody von Ingrid Michaelson steht schon in den Läden und es ist wieder grossartig geworden. Die Songs klingen etwas mehr nach Pop, anstelle von Singer Songwriter, und die Arragements, sowie die Band hinter Ingrid Michaelson, steht mehr im Mittelpunkt. Die Texte sind klasse wie eh und je und aufgrund des hohen Ohrwurmfaktors können Songs, wie Everybody oder Moutain and the Sea sofort von jedem mitgesungen werden.
Die Clubs werden von Tour zu Tour größer und ich vermute, dass sie diesmal auch ihre Band mitbringen wird, wenn sie am 18.November im ColumbiaClub auftreten wird. Die Vorfreude ist groß, aber auch die Bedenken, dass der Charme und die Stimmung der kleineren Konzerte verloren gehen könnte. Vermutlich ist dies jedoch unberechtigt, da Ingrid Michaelson auch das Olympiastation ausverkaufen könnte und immer noch für Intimität und Unterhaltung sorgen würde.
Wie witzig Ingrid Michaelson sein kann, stellt sie nicht nur live unter Beweis, sondern es ist auch eine wahre Freude ihr auf Twitter zu folgen!
Donnerstag, 5. November 2009
O Captain, My Captain
Captain Planet
Captain Planet sind ein toller Bewis dafür, wie aktiv der Underground immer noch ist, es scheint also eher an mir zu liegen, dass ich nicht mehr ganz so tief drin bin (haha).
Captain Planet leben denselben Spirit von Bands, wie Muff Potter und Turbostaat. Authentische ehrliche Texte, verpackt in einer mitreissenden Mischung aus PunkRock und Post-Hardcore.
Captain Planet haben die Tage ihr neues Album Inselwissen veröffentlicht, können mich derzeit jedoch mit ihrem Debüt Wasser kommt Wasser geht noch mehr begeistern. Auf alle Fälle eine tolle neue Band, die es noch in Jugendzentren und besetzten Häusern zu bewundern gibt, wie zum Beispiel am 14. November im Subversiv in Berlin.
Captain Planet - So much water so close to home
Captain Planet sind ein toller Bewis dafür, wie aktiv der Underground immer noch ist, es scheint also eher an mir zu liegen, dass ich nicht mehr ganz so tief drin bin (haha).
Captain Planet leben denselben Spirit von Bands, wie Muff Potter und Turbostaat. Authentische ehrliche Texte, verpackt in einer mitreissenden Mischung aus PunkRock und Post-Hardcore.
Captain Planet haben die Tage ihr neues Album Inselwissen veröffentlicht, können mich derzeit jedoch mit ihrem Debüt Wasser kommt Wasser geht noch mehr begeistern. Auf alle Fälle eine tolle neue Band, die es noch in Jugendzentren und besetzten Häusern zu bewundern gibt, wie zum Beispiel am 14. November im Subversiv in Berlin.
Captain Planet - So much water so close to home
Dienstag, 20. Oktober 2009
James what?
James Yuill
Über James Yuill ist leider noch gar nicht so viel bekannt, sein Wikipedia Eintrag umfasst lediglich die Information, dass er ein englischer Singer Songwriter sei und auf dem Label Moshi Moshi gesignt sei. Aber das wird sich sicherlich bald ändern, da man sich seinen zauberhaften Songs einfach nicht entziehen kann. Ähnlich wie William Fitzsimmons lässt James Yuill leichte elektronische Klänge a la The Postal Service einfließen, die seine Songs zu unwiederstehlichen Popsongs machen.
Wonderful!
Über James Yuill ist leider noch gar nicht so viel bekannt, sein Wikipedia Eintrag umfasst lediglich die Information, dass er ein englischer Singer Songwriter sei und auf dem Label Moshi Moshi gesignt sei. Aber das wird sich sicherlich bald ändern, da man sich seinen zauberhaften Songs einfach nicht entziehen kann. Ähnlich wie William Fitzsimmons lässt James Yuill leichte elektronische Klänge a la The Postal Service einfließen, die seine Songs zu unwiederstehlichen Popsongs machen.
Wonderful!
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Neues Design
strange is the new fruit
Nach beinahe drei Jahren erscheint strange is the new fruit endlich in neuem Design. Wer mir von den dargestellten Images aus sieben verschiedenen Örtlichkeiten mindestens fünf nennen kann, gewinnt das großartige Album An Investment in Logistics von The Unfinished Sympathy.
Kommentare und Anmerkungen zum neuen Design sind willkommen.
Samstag, 29. August 2009
Forever Young
The Get Up Kids
Nachdem ich 1997 leider vergeblich mit Freunden nach Stuttgart gefahren bin, um dort die neue tolle Band zu sehen, von der jeder sprach, weil das dortige Jugendzentrum die Show abgesagt hatte um ausgerechnet an diesem Wochenende zu renovieren, hatte ich leider erst wieder 2002 die Gelegenheit endlich einmal The Get Up Kids live zu sehen. Es war Popkomm in Köln und Defiance Records hatte in der Live Music Hall eine riesige Sause mit As Friends Rust, Strike Anywhere, Pale, Hot Water Music und The Get Up Kids geplant. Nachdem bereits As Friends Rust mit neuem Sänger masslos enttäuschten, steigerten sich meine Erwartungen an The Get Up Kids um so mehr. Bereits nach dem vierten Song verließ ich traurig und wütend die Halle, denn meine Erwartungen würden nicht annährend erfüllt. Lustlos und energielos spielten The Get Up Kids selbst ihre absoluten Hits wie langweilge Fahrstuhlsongs. Erst später hatte ich erfahren, dass sie wohl mittags bereits auf dem Highfield Festival gespielt haben und nach zahlreichen Promoterminen einfach die Luft raus war. Doch als Fan konnte ich dafür kein Verständnis aufbringen.
Ich hab danach bestimmt 4 Jahre überhaupt keine Get Up Kids mehr gehört und das neue Album On A Wire konnte mir gestohlen bleiben. Aber mit der Zeit fehlten sie mir doch, meine Helden, mit ihr mitreissenden Songs und ihren tollen Texten, die mir aus dem Herzen sprachen. Für 3 Euro erstand ich auf dem Flohmarkt das verhasste, jedoch bis dato ungehörte Album On A Wire und siehe da, schon beim ersten Hören, liebte ich es sofort. Vielleicht war es die einsetzende Altersmilde oder die neuaufflammende Liebe zu der Band, die mir soviel bedeutete. Daher freute ich mich absolut auf die Reuniontour von The Get Up Kids, die die Band am 25.08.2009 nach Berlin führte. Begleitet von Mikroboy freute ich mich auf ein Konzert mit gleich zweien meiner Lieblingsbands. Bereits zwei Tage zuvor schossen The Get Up Kids in meiner Last.FM Playliste an die Spitze der meistgehörten Bands und liessen sogar Michael Jackson (Happy Birthday!) weit hinter sich.
Die Show war dann auch der absolute Knaller und Stefan, Tilo und ich sangen alle Hits lauthals mit. Anschließend nahm uns Martin noch mit Backstage, wo wir noch Matt, den Sänger von The Get Up Kids, auf ein Schwätzchen trafen und ich war selig.
Nächstes Jahren kommen The Get Up Kids hoffentlich wieder auf Tour und das werde ich mir selbstverständlich nicht entgehen lassen!
Nachdem ich 1997 leider vergeblich mit Freunden nach Stuttgart gefahren bin, um dort die neue tolle Band zu sehen, von der jeder sprach, weil das dortige Jugendzentrum die Show abgesagt hatte um ausgerechnet an diesem Wochenende zu renovieren, hatte ich leider erst wieder 2002 die Gelegenheit endlich einmal The Get Up Kids live zu sehen. Es war Popkomm in Köln und Defiance Records hatte in der Live Music Hall eine riesige Sause mit As Friends Rust, Strike Anywhere, Pale, Hot Water Music und The Get Up Kids geplant. Nachdem bereits As Friends Rust mit neuem Sänger masslos enttäuschten, steigerten sich meine Erwartungen an The Get Up Kids um so mehr. Bereits nach dem vierten Song verließ ich traurig und wütend die Halle, denn meine Erwartungen würden nicht annährend erfüllt. Lustlos und energielos spielten The Get Up Kids selbst ihre absoluten Hits wie langweilge Fahrstuhlsongs. Erst später hatte ich erfahren, dass sie wohl mittags bereits auf dem Highfield Festival gespielt haben und nach zahlreichen Promoterminen einfach die Luft raus war. Doch als Fan konnte ich dafür kein Verständnis aufbringen.
Ich hab danach bestimmt 4 Jahre überhaupt keine Get Up Kids mehr gehört und das neue Album On A Wire konnte mir gestohlen bleiben. Aber mit der Zeit fehlten sie mir doch, meine Helden, mit ihr mitreissenden Songs und ihren tollen Texten, die mir aus dem Herzen sprachen. Für 3 Euro erstand ich auf dem Flohmarkt das verhasste, jedoch bis dato ungehörte Album On A Wire und siehe da, schon beim ersten Hören, liebte ich es sofort. Vielleicht war es die einsetzende Altersmilde oder die neuaufflammende Liebe zu der Band, die mir soviel bedeutete. Daher freute ich mich absolut auf die Reuniontour von The Get Up Kids, die die Band am 25.08.2009 nach Berlin führte. Begleitet von Mikroboy freute ich mich auf ein Konzert mit gleich zweien meiner Lieblingsbands. Bereits zwei Tage zuvor schossen The Get Up Kids in meiner Last.FM Playliste an die Spitze der meistgehörten Bands und liessen sogar Michael Jackson (Happy Birthday!) weit hinter sich.
Die Show war dann auch der absolute Knaller und Stefan, Tilo und ich sangen alle Hits lauthals mit. Anschließend nahm uns Martin noch mit Backstage, wo wir noch Matt, den Sänger von The Get Up Kids, auf ein Schwätzchen trafen und ich war selig.
Nächstes Jahren kommen The Get Up Kids hoffentlich wieder auf Tour und das werde ich mir selbstverständlich nicht entgehen lassen!
Mittwoch, 19. August 2009
We were promised more blogposts
We Were Promised Jetpacks
Um endlich mal mein Versprechen einzulösen, mehr auf meinem Blog zu schreiben, möchte ich Euch heute die neue tolle Band vorstellen, die mir Adrian am Wochenende empfohlen hat und die mich sofort begeistern konnte. We Were Promised Jetpacks kommen aus Glasgow und haben vor ein paar Wochen mit These Four Walls ihr Debütalbum veröffentlicht. Der Hit Quiet Little Voices hat es mir sofort angetan und wenn man wie ich auf melodischen Gesang mit schrammeligen Gitarren steht, dann zählen We Were Promised Jetpacks sicherlich bald schon auch zu deinen Lieblingsbands.
Vorsicht: Hohes Ohrwurmpotenzial!
Um endlich mal mein Versprechen einzulösen, mehr auf meinem Blog zu schreiben, möchte ich Euch heute die neue tolle Band vorstellen, die mir Adrian am Wochenende empfohlen hat und die mich sofort begeistern konnte. We Were Promised Jetpacks kommen aus Glasgow und haben vor ein paar Wochen mit These Four Walls ihr Debütalbum veröffentlicht. Der Hit Quiet Little Voices hat es mir sofort angetan und wenn man wie ich auf melodischen Gesang mit schrammeligen Gitarren steht, dann zählen We Were Promised Jetpacks sicherlich bald schon auch zu deinen Lieblingsbands.
Vorsicht: Hohes Ohrwurmpotenzial!
Freitag, 31. Juli 2009
Nennt es, wie Ihr wollt
Mikroboy
Aufmerksame Leser meines Blogs kennen Mikroboy natürlich schon lange, zumal ich ja bereits mehrmals über Mikroboy geschrieben habe (2007 und 2008). Das endlich erschienene Debütalbum dieser Ausnahmeband gibt mir erneut die Möglichkeit Euch davon vor zu schwärmen. Als ich das erste Mal das Album gehört habe, sass ich mit Michi in meiner Küche und fühlte mich durch dieses exquisite Pre-Listening sehr geehrt, denn wann hat man schon mal die Möglichkeit mit dem Sänger und Songschreiber seiner Lieblingsband persönlich über die neuen Songs zu quatschen. Neben vielen ganz neuen Lieblingssongs haben es auch ein paar frühere Lieblingssongs in neuem Soundgewand auf das Album geschafft, was dann natürlich immer einer kurzen Gewöhnungszeit bedarf, schliesslich wurden die Songs in der alten Version bereits hunderte Mal gehört. Aber Swen Meyer, der auch schon Tomte und Kettcar aufgenommen und produziert hat, erhöht einfach nochmal den Popfaktor und herauskommen 12 Songs allesamt lupenreine Hits!
In spätestens einem Jahr wird der sich der Name Michi Ludes nahtlos an Namen, wie Nagel oder Thees Uhlmann einreihen. Word! Denn seine Texte sind aus dem Leben, sie sind authentisch, melancholisch und dennoch hoffnungsbringend, sie werden zitiert werden, da sie von Bedeutung sind.
Mikroboy sind bis Ende des Jahres auf Tour und das solltest du dir garantiert nicht entgehen lassen.
Aufmerksame Leser meines Blogs kennen Mikroboy natürlich schon lange, zumal ich ja bereits mehrmals über Mikroboy geschrieben habe (2007 und 2008). Das endlich erschienene Debütalbum dieser Ausnahmeband gibt mir erneut die Möglichkeit Euch davon vor zu schwärmen. Als ich das erste Mal das Album gehört habe, sass ich mit Michi in meiner Küche und fühlte mich durch dieses exquisite Pre-Listening sehr geehrt, denn wann hat man schon mal die Möglichkeit mit dem Sänger und Songschreiber seiner Lieblingsband persönlich über die neuen Songs zu quatschen. Neben vielen ganz neuen Lieblingssongs haben es auch ein paar frühere Lieblingssongs in neuem Soundgewand auf das Album geschafft, was dann natürlich immer einer kurzen Gewöhnungszeit bedarf, schliesslich wurden die Songs in der alten Version bereits hunderte Mal gehört. Aber Swen Meyer, der auch schon Tomte und Kettcar aufgenommen und produziert hat, erhöht einfach nochmal den Popfaktor und herauskommen 12 Songs allesamt lupenreine Hits!
In spätestens einem Jahr wird der sich der Name Michi Ludes nahtlos an Namen, wie Nagel oder Thees Uhlmann einreihen. Word! Denn seine Texte sind aus dem Leben, sie sind authentisch, melancholisch und dennoch hoffnungsbringend, sie werden zitiert werden, da sie von Bedeutung sind.
Mikroboy sind bis Ende des Jahres auf Tour und das solltest du dir garantiert nicht entgehen lassen.
Dienstag, 28. Juli 2009
A tribute to Michael Jackson
Ich habe vom Tod von Michael Jackson erfahren, als die traurige Nachricht auf den gigantischen Bildschirmen des Times Square verbreitet wurden. Zwei Tage später haben Bilhan und ich dann in Harlem am Apollo Theater, wo er erste Erfolge mit den Jackson 5 feierte und die Weltpremiere seines Moonwalk hatte, Abschied von dem großen Entertainer genommen. Die Stimmung war sehr schön und auch ergreifend, da die Leute ihr Idol feierten und seine Songs sangen und Blumen und Kerzen niedergelegten. Bei "I'll be there" hatte ich dann plötzlich auch ein Kloß im Hals.
Schaut Euch einfach den Klassiker "Thriller" an und erfreut Euch an den tollen Songs und einzigartigen Tanzstil von Michael Jackson. R.I.P.
PS: Eben habe ich noch erfahren, dass sich heute Muff Potter aufgelöst haben. Das sind wirklich traurige Zeiten!
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