Donnerstag, 19. Januar 2012

Juliet is a true Hardcore kid

It's not just boys fun... Episode II

Ich haben ja bereits schon vor ein paar Jahren über Smoosh geschrieben gehabt, zwei damals noch junge Mädels, die mich mit ihren Popsongs begeistert haben. Nun kommt jedoch die achtjährige Juliet mit einem astreinen Hardcore Song um die Ecke, der einfach nur cool ist und von der Kleinen klasse performt wird!


Und wie bereits letztens, als ich euch den Lego Hardcore Song vorgestellt habe, ist es immer wieder verblüffend, wie einfach Hardcore doch funktioniert und trotz allen Klichees immer wieder Spaß macht!

Samstag, 14. Januar 2012

Reggie & the Full Effect - Take me home please

Reggie & the Full Effect
Reggie & the Full Effect war ein Soloprojekt vom The Get Up Kids Keyborder James Dewees, der auch schon bei dem Hardcore Schwergewicht Coalesce gespielt hat. Neben tollen Powerpop Hymnen stehen bei Reggie and the "auh fucking" Full Effect vor allem Spaß im Vordergrund. Das fängt schon damit an, dass das Debütalbum gleich mal mit Greatest Hits 1984-1987 betitelt wurde, gefolgt von Promotional Copy und Under the Tray und auch die Texte ("I'm in love and like a glove I stick to you!") und spezielle Songs wie "Dwarf Invasion (featuring Common Denominator)" sind echt sehr lustig! Obwohl Dewees insgesamt fünf Alben mit Reggie & the Full Effect veröffentlicht hatte, kam er leider nie auf Tour nach Europa.


Take Me Home, please ist ein Song vom Album Songs Not to Get Married to, das Video wurde vermutlich von einem Zwölfjährigen an seinem Computer zusammengebastelt, ich finds super und bin der Meinung, dass es deutlich mehr als 85 Plays auf Youtube verdient hat...

Freitag, 13. Januar 2012

200. Blogpost auf strange is the new fruit

200

Es hat vom 11. November 2006 bis zum 07. März 2010 gedauert bis ich meine ersten 100. Blogposts auf strange is the new fruit hatte! Nur 22 Monate später bin ich nun mittlerweile bei bereits 200. Blogposts angekommen, yay!

Den letzten Geburtstag hatte ich wieder einmal vergessen, bzw. eigentlich an dem Tag sogar einen Beitrag zu der hervorragenden Hardcore-Band Strain geschrieben habe, ohne jedoch an die Feierlichkeiten zu denken. Daher möchte ich wenigstens diesen Anlass nutzen, um mich bei allen Leserinnen und Lesern zu bedanken.



Letztes Mal gabs The Beach Boys heute eben mal Sir Mix-A-Lot! Und jetzt bitte keine Sexismus Vorwürfe, er hat immerhin dafür einen Grammy gewonnen! Außerdem kann der Song gar nicht sexistisch sein, schließlich war er bei Friends! "Rachel, please this is so inappropriate!", haha

Donnerstag, 12. Januar 2012

5 Bands, die ich gern live gesehen hätte, wären diese nicht schon tot

Nun endlich finde ich die Zeit diese Reihe fortzusetzen. Nachdem ich bereits im Oktober 2007 über 5 Bands, die ich gerne live sehen würde, bevor ich sterbe geschrieben habe und im Januar 2010 über die 5 Bands, die ich schon live gesehen habe, bevor diese tot waren, folgen nun 5 Bands, die ich gern live gesehen hätte, wenn diese nicht schon tot wären.

Anyway, für mich ist eine tolle Möglichkeit ein paar Bands bzw. Künstler zu erwähnen, die bisher noch nicht auf strange is the new fruit präsentiert wurden, musikalisch für mich jedoch nach wie vor von großer Bedeutung sind:

Elvis Presley
Suspicous Minds war natürlich bereits schon eine neuere Nummer des Kings. Laut Wikipedia hatte Elvis mit dem Song seinen siebzehnten Nummer 1 Hit und zugleich auch seinen letzten, zumindest in den USA. Ich hätte mir Elvis auch gerne bei seinen großen Las Vegas Shows angesehen, damit hätte ich keine Probleme gehabt, denn der größte Sänger aller Zeiten, braucht sich nun wirklich keine schnöden Sell-out Vorwürfe gefallen lassen. Immerhin spielte auf Bilhans und meiner Hochzeit der coolste Elvis-Imitator aller Zeiten, den Nicolas Young ist The Soul of Elvis!




Johnny Cash
Es wäre schon eine klasse Sache gewesen, wenn ich Johnny Cash mit seinen American Recordings  live im Viper Room hätte erleben können. Live in San Quentin wäre 1969 natürlich auch der Hammer gewesen, vielleicht nicht unbedingt als Häftling und auch nicht als Aufseher, eventuell ja als Bewährungshelfer haha.




Nirvana
Natürlich dürfen bei dieser Liste Nirvana nicht fehlen. Eine der Bands, die ich auch realistisch hätte sehen können, immerhin kannte ich ein paar Leute aus unserem Jugendhaus Maikäferhäusle, die damals am 29.08.1991 in Stuttgart im Longhorn waren. Ich war ein Tag zuvor gerade 15 Jahre alt geworden und hatte diese einmalige Möglichkeit leider verpasst...


Joy Division
Ian Curtis hat leider viel zu früh diese Erde verlassen, doch mit seinen Songs hat er sich und Joy Division unsterblich gemacht. Allen voran natürlich mit Love Will Tear Us Apart, einem meiner absoluten Lieblingssongs. Im Film Control von Anton Corbijn wird die Geschichte von Ian Curtis sehr schön beschrieben und man lernt ihn und seinen markanten Tanzstil kennen.




Ramones
Die Ramones hätte ich theoretisch ebenfalls live sehen können, aber auch hier habe ich leider meine Chance verpasst. Mittlerweile sind bereits sämtliche Gründungsmitglieder verstorben und gelegentlich sind nur noch spätere Ex-Mitglieder, wie z.B. C.J. Ramone live unterwegs. Aber da gehe ich dann doch lieber ins Ramones Museum, wenn mich die Nostalgie packt und schaue mir neue coole Bands an.


So, ich bin mal gespannt, wie viele Bands mir noch einfallen, so bald ich den Artikel veröffentlicht habe. Also AC/DC mit Bon Scott wären live natürlich auch klasse gewesen oder Freddie Mercury mit Queen und und und

Montag, 9. Januar 2012

Durch die Nacht mit: Casper und Lena

Casper und Lena

Tolle Reportage von ARTE mit Casper (Benjamin Griffey) und Lena (Meyer-Landrut) auf ihrem nächtlichen Streifzug durch Berlin.



Lena: "Weißt du was ich jetzt mache?" 
Casper: "Mir ne Backpfeife geben ohne Grund?"

Dienstag, 27. Dezember 2011

Somebody that I used to know...

Gotye feat. Kimbra

Neben coolen Punkbands dürfen auf strange is the new fruit natürlich auch nicht die coolen Popsongs fehlen! Auch wenn sich natürlich darüber streiten lässt, ob ein Typ, der sich anhört wie Sting, überhaupt noch als cool bezeichnen lässt...

Anyway, auch wenn der Song im TV und Radio hoch und runter gespielt wird und es völlig uncool ist, ihn jetzt noch zu posten (Jan hatte ihn bereits auf seinem Oktober Mixtape), mache ich es trotzdem und das ist doch dann schon wieder voll PunkRock, ey!


Das Video zu Somebody that I used to know ist außerdem hübsch anzusehen und der Song ein absoluter Hit, ob in Australien, Neuseeland oder sonstwo!

06.01.2012 Update

Eben bin ich auf eine Coverversion von Somebody that I used to know von der Band Walk off the Earth gestossen, die sehr sehenswert ist. Wenn man als Band nur so wenig Geld hat, dass man sich nur ein Instrument leisten kann, dann muss man einfach nur eine gute Idee haben, um auf sich aufmerksam zu machen : )



Das tolle Video hätte jedoch deutlich mehr als nur 330 Plays bei Youtube verdient...

Sonntag, 25. Dezember 2011

Fucked Up - Turn the Season

Fucked Up

Fucked Up sind eine der Bands, die ich zwar seit Jahren auf meinem Radar habe, aber leider habe ich ihnen nie die Aufmerksamkeit geschenkt, die sie verdient haben. Unter dem traurigen Umstand, dass die Band gerade eine Auszeit nimmt, wird es daher höchste Zeit, die Band einmal genauer zu betrachten: Fucked Up haben in den 10 Jahren seit ihrer Gründung eine Vielzahl von 7"s und Compilationbeiträgen veröffentlicht, die jeden Plattensammler verzweifeln lassen. Mit der "Rock-Oper" David Comes To Life haben Fucked Up  ein bei Kritikern und Fans überaus gelobtes und geliebtes Album 2011 veröffentlicht. Auch live hört man nur Gutes von der Band aus Toronto, was vor allem an den wilden Show von Damian Abraham liegt, die der massige Sänger am liebsten mit nackten Oberkörper direkt im Publikum verbringt.


Das Video zu Turn the Season ist wirklich grandios, stellt es doch die Band völlig in den Hintergrund und hat dann plötzlich einen Wendepunkt, der mich stark an Cloverfield erinnert. Ungefähr tausendmal besser als das typische Durchschnittsvideo einer Band und zusammengeschnitten Livesequenzen, halt Fucked Up!

Freitag, 16. Dezember 2011

strange is the new fruit - Jahrescharts 2011

Die besten Platten 2011

Es ist wirklich kaum zu glauben, dass das Jahr bald schon wieder vorbei ist. Musikalisch war er es ein außergewöhnlich gutes Jahr, mit einigen Überraschungen, denn HipHop, 1live-Krone Gewinner und non-physische Alben sind schließlich ein absolutes Novum in den Jahrescharts für strange is the new fruit, verglichen mit 2007, 2008, 2009 und 2010!

Schon allein die großartigen Liveshows von the Notwist, Walter Schreifels und Band of Horses ließen das Jahr 2011 musikalisch hervorragend angehen.Und mit Rival Schools, ...And you will know us by the Trail of Dead, NOFX, Descendents, snuff, Anvil, Atlantic Pacific, The Gaslight Anthem, William Fitzsimmons,  Mikroboy, Lemuria, Iron Chic, RIVIR, Thees Uhlmann, Cerebral Ballzy und Defeater folgten noch zahlreiche weitere grandiose Shows...

Auch fußballtechnisch war das Jahr nicht zu toppen, schließlich war es und ist es, trotz Champions League Schlappe, ein großer Spaß dem BVB beim Spielen und Zaubern zu zusehen!

Anyway, here we go with die besten Platten 2011:

Casper - XOXO
Kein Album hat mich 2011 mehr bewegt und keines habe ich häufiger gehört, wie XOXO von Casper! Mit seinen persönlich, ja poetischen Texten und grandioser musikalischer Untermalung, konnte er mich begeistern, wie niemand sonst, was zahlreiche Blogbeiträge belegen. Mit dem überragenden Video zu Auf und Davon hat sich Casper selbst übertroffen und meine überschwenglichen Lobeshymnen, wie die eines Teenagers sind hart an der Grenze mir peinlich zu sein!


"Nur nicht stressen lassen, kurz vergessen machen. Auf dem Boden liegen, Smiths-Platten sprechen lassen..."

Wugazi - 13 Chambers
Bäm und gleich nochmal ein HipHop Album, das nicht mal auf einem physischen Tonträger veröffentlicht wurde! Das gabs wirklich noch nie bei strange is the new fruit! Aber Wugazi,der geniale Mash-up aus Wu-Tang Clan und meinen Helden Fugazi , ist einfach zu gut und hat mir zu häufig den Alltag versüsst, um es nicht in meine Top 7 zu schaffen. Das ganze Album besteht ausschließlich aus Hits und daher gibts es nun hier kein Video, sondern das komplette Album!

 

"It's all about strikes now, so here's what's striking me!"
  
Rival Schools - Pedals
10 Jahre nach dem Post-Hardcore Klassiker United By Fate wusste ich zunächst nicht, was mich bei einem neuen Album von Rival Schools erwartet. Aber nachdem Walter Schreifels bereits im letzten Jahr mit seinem Soloalbum An Open Letter to the Scene in meinen Top 7 war, schafft er es mit Pedals in diesem Jahr erneut. Nach wenigen Durchläufen hatte ich das Gefühl, als würde mich Pedals schon jahrelang begleiten. Und Walter als Exorzist ist einfach zu genial!


"I've been down, it's not easy to start again. I'll be around, can you hear me?"

By A Thread - same
Mit ihrem Zweitwerk toppen By A Thread dann sogar noch Rival Schools, denn da sind inzwischen 12 (!) Jahre seit dem Debütalbum The Last Of The Daydreams vergangen. Auch hier hatte ich bereits nach ein paar Durchläufen das Gefühl, als würde die Songs schon jahrelang kennen!


"And I try not to lose control. Tomorrow seems forever lost."

Thees Uhlmann - gleich
Ich bin echt froh, dass ich mich noch aufraffen konnte, direkt aus dem Flieger gleich zu Thees Uhlmann aufs Konzert zu gehen. Die Show war echt der Hammer und Thees war in bester Form und Laune. Auch wenn er mittlerweile nicht mehr ganz der Jüngste ist (man sieht, dass die Nacht kurz war und Thees früh aufsteht), aber das bin ich ja selbst auch nicht mehr...


"Meine Wahrheit in 17 Worten: Ich hab ein Kind zu erziehn, dir einen Brief zu schreiben und ein Fußball Team zu supporten."


William Fitzsimmons - Gold in the Shadow
Es ist wirklich unglaublich, dass William Fitzsimmons auch mit seinem vierten Album sein hohes Qualitätsniveau locker hält und zwischendurch mit Derivatives sogar noch ein klasse Remix-Album veröffentlicht hat. Das Konzert im Astra war trotz der Größe der Loaction echt klasse und William hat wiedermal bewiesen, dass er neben seiner melancholischen Musik ein hervorragender Entertainer ist.


"Stay gold, Ponyboy. Stay gold."

Defeater - Empty Days & Sleepless Nights
Es ist schon ein paar Jahre her, dass es eine Hardcore Band in meine Jahrescharts geschafft hat, 2007 waren das zuletzt Darkest Hour mit Deliver Us. Defeater sind auf alle Fälle die Hardcore Entdeckung für mich, der leidenschaftliche Gesang, die klasse Texte und die treibende, melodische Musik sind einfach voll mein Ding! Ich bin sehr froh, dass ich nach der verpassten Show im März, gestern dann doch noch die Möglichkeit gehabt habe, Defeater live zu sehen, zusammen mit Together und More Than Life.




"Let's talk about the old days, let's talk about your friends, let's talk about the summer and how you wish it wouldn't end."

Auch gut war 2011 Lee Hollis mit seiner Lesung im Sputnik Kino, Mikroboy mit Eine Frage der Zeit, Old Amica mit Debris,  M83 mit dem Song Midnight City, Elena Senft mit ihrem Buch Wir waren jung und brauchten das Gel, Woody Allen's Midnight in Paris, Patenonkel zu werden, Star Wars auf Blu-Ray, Urlaub in der Toskana mit Freunden, Henry & Glenn forever und Paris im Herbst!

Ich wünsche allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest und Happy Chanukka sowie alles Gute für 2012, das hoffentlich wieder viele neue tolle Songs und Alben bereithalten wird...

Donnerstag, 8. Dezember 2011

William Shatner - Bohemian Rhapsody

William Shatner

Ok, normalerweise halte ich es äußerst frevelhaft, ja wenn nicht sogar dämlich, wenn irgendjemand meint wirklich Bohemian Rhapsody covern zu können und nur annährend dem Original von Queen gerecht zu werden. Aber hierbei handelt es sich um William Shatner aka Captain James Tiberius Kirk und der spielt bekanntlich in seiner ganz eigenen Liga und das Video ist meiner Meinung nach ganz witzig geworden...


Mit großem Bedauern musste ich feststellen, dass $#*! My Dad Says leider nach der ersten Staffel bereits schon wieder abgesetzt wurde, aber immerhin hat The Shat ja auch eine neue Scheibe am Start: Searching for Major Tom.  

"There seems to be no sign of intelligent life anywhere..."